Inhalt: Robert Thorn ist ein hochrangiger amerikanischer
Diplomat. Seine Frau Kathryn hat gerade
unwissend ein totes Kind zur Welt gebracht.
Spiletto, Priester des Krankenhauses, führt ein
Gespräch mit Thorn und bietet diesem ein anderes
Kind an, dessen Mutter bei der Geburt
verstorben ist. Er überedet ihn dazu das Kind
als sein eigenes anzunehmen. Thorn nimmt
das Angebot an. Für ihn ist sofort klar, dass
Kathryn nie etwas von diesem „Tausch“ erfahren
darf. Das Kind erhält den Namen Damien
und Kathryn geht in ihrer Mutterrolle voll auf.
Thorn hat das Gefühl die richtige Entscheidung
getroffen zu haben. Er macht Karriere
und wird als US- Botschafter nach Großbritannien
geschickt. Kurz nachdem sich die Familie
auf einem Landsitz niedergelassen hat kommt
es zu mysteriösen Vorfällen. So erhängt sich
zum Beispiel das Kindermädchen bei der Geburtstagsfeier
von Damien und ein seltsamer
Priester spricht Thorn gegenüber dunkle Warnungen
aus. Ein harmloser Zoobesuch verbreitet
Panik unter den Tieren, da diese scheinbar
Angst vor Damien haben. Die Zwischenfälle
nehmen immer mehr zu und schnell wird klar,
dass mit Damien etwas nicht stimmt. Als es zu
einer Tragödie in der Familie kommt steht fest,
dass Damien kein gewöhnlicher Junge ist.
Er ist der seit langem prophezeite Antichrist.
Thorn muss nun ein großes Opfer bringen da
die Welt sonst ein furchtbarer Schrecken überkommen
wird.
Kritik: „Das Omen“ ist ein wunderbarer Thriller mit
einigen echten Schockmomenten. Die Geschichte
wird mit einem Hauch von Humor
erzählt und das macht den Film noch interessanter.
Die Schauspieler sind allesamt nahezu
perfekt gewählt. Besonders beeindruckend ist
die Leistung des kleinen Seamus
Davey-Fitzpatrick - selten zuvor habe ich einen
Jungen gesehen der so lange vor der Kamera
ernst und furchteinflößend schauen kann. John
Moore überrascht nach seiner eher mäßigen
Regie- Arbeit bei „Der Flug des Phoenix“. Die
Schockmomente sind vor allem der äußerst
gelungenen Kamera- Führung von Jonathan
Sela und der sehr guten Schnitt von Dan
Zimmerman zu verdanken. Allerdings sollte
man hier auch nicht den Soundtrack von
Marco Beltrami vergessen. Insgesamt gesehen
überrascht dieser Film, denn er ist durchaus
sehenswert.