Filmtest Juni - Das Omen

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Inhalt:
Robert Thorn ist ein hochrangiger amerikanischer Diplomat. Seine Frau Kathryn hat gerade unwissend ein totes Kind zur Welt gebracht. Spiletto, Priester des Krankenhauses, führt ein Gespräch mit Thorn und bietet diesem ein anderes Kind an, dessen Mutter bei der Geburt verstorben ist. Er überedet ihn dazu das Kind als sein eigenes anzunehmen. Thorn nimmt das Angebot an. Für ihn ist sofort klar, dass Kathryn nie etwas von diesem „Tausch“ erfahren darf. Das Kind erhält den Namen Damien und Kathryn geht in ihrer Mutterrolle voll auf. Thorn hat das Gefühl die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Er macht Karriere und wird als US- Botschafter nach Großbritannien geschickt. Kurz nachdem sich die Familie auf einem Landsitz niedergelassen hat kommt es zu mysteriösen Vorfällen. So erhängt sich zum Beispiel das Kindermädchen bei der Geburtstagsfeier von Damien und ein seltsamer Priester spricht Thorn gegenüber dunkle Warnungen aus. Ein harmloser Zoobesuch verbreitet Panik unter den Tieren, da diese scheinbar Angst vor Damien haben. Die Zwischenfälle nehmen immer mehr zu und schnell wird klar, dass mit Damien etwas nicht stimmt. Als es zu einer Tragödie in der Familie kommt steht fest, dass Damien kein gewöhnlicher Junge ist. Er ist der seit langem prophezeite Antichrist. Thorn muss nun ein großes Opfer bringen da die Welt sonst ein furchtbarer Schrecken überkommen wird.

Kritik:
„Das Omen“ ist ein wunderbarer Thriller mit einigen echten Schockmomenten. Die Geschichte wird mit einem Hauch von Humor erzählt und das macht den Film noch interessanter. Die Schauspieler sind allesamt nahezu perfekt gewählt. Besonders beeindruckend ist die Leistung des kleinen Seamus Davey-Fitzpatrick - selten zuvor habe ich einen Jungen gesehen der so lange vor der Kamera ernst und furchteinflößend schauen kann. John Moore überrascht nach seiner eher mäßigen Regie- Arbeit bei „Der Flug des Phoenix“. Die Schockmomente sind vor allem der äußerst gelungenen Kamera- Führung von Jonathan Sela und der sehr guten Schnitt von Dan Zimmerman zu verdanken. Allerdings sollte man hier auch nicht den Soundtrack von Marco Beltrami vergessen. Insgesamt gesehen überrascht dieser Film, denn er ist durchaus sehenswert.

Punkte:

Autor: Daniel Fürg