Filmtest Oktober - Das Lächeln der Sterne

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Inhalt:
Was passiert, wenn zwei unglückliche Seelen aufeinander treffen? Sie versuchen sich gegenseitig Trost zu spenden. Adrienne (Diane Lane) lebt mit ihrer Tochter im Teenageralter und ihrem kleinen Sohn alleine, seit sie ihren Mann, der sie betrogen hatte, aus dem Haus geschmissen hat. Ihre Kinder und ganz besonders die Tochter hassen sie bis aufs Blut und können einfach nicht verstehen, weshalb ihre Mutter die glückliche Familie auseinander reißt, denn sie haben nichts von den Gründen erfahren. Ihr Vater benutzt sie dazu wieder zu Adrienne zurückzukehren, doch diese hat in ihrem Leben keinen Platz für einen Betrüger. Sie wünscht sich eine Auszeit von ihrem verkorksten Leben und da kommt es ihr gelegen, dass sie von einer Freundin gebeten wird für ein paar Tage auf deren Pension zu achten, da sie verreisen will. Es scheint eine entspannte Woche zu werden, denn es ist für diese Zeit nur ein einziger Gast für die Pension angemeldet. Als dieser eintrifft stellt er sich als Paul Flanner (Richard Gere) vor, er ist Arzt und hat augenscheinlich etwas zu erledigen, denn er kommt einfach nicht zur Ruhe, egal wie sehr die Idylle auf ihn einwirkt. Unerwartet zieht ein heftiger Sturm auf und Adrienne versucht das Haus wetterfest zu machen, Paul will ihr helfen, doch sie fangen an zu streiten. In dieser Nacht wendet sich jedoch plötzlich alles und die beiden kommen sich näher als sie jemals gedacht hätten. Zwischen den beiden entwickelt sich eine wunderschöne Romanze, die Adrienne wie ein Lichtblick vorkommt, in der dunkelsten Zeit ihres Lebens, doch jeder weiß, dass Glück nicht ewig währt und nach Monaten voller Glück wendet sich das Schicksal auf dem Fuße.

Kritik:
Der erste Kinofilm des Regisseurs George C. Wolfe , „Das Lächeln der Sterne“ ist ein wunderbares Spiel aus Zufall, Schicksal, Hoffnung und zu guter Letzt Liebe, andererseits ist es ein Blick darauf, was alle schief gehen kann, das alles schlimmer kommt als man denkt. Aber zum Glück gibt es dennoch immer Menschen, auf die man zählen kann, auch wenn man zwischenzeitlich kein gutes Verhältnis zu ihnen hatte. Er zeigt, wie unterschiedlich ein Mutter-Tochter Verhältnis sein kann und wie durch Verschweigen - egal ob zum Schutz oder nicht - eine vorher so starke Verbindung zerstören kann. Es ist ein Appell an die Menschlichkeit und ein Beispiel dafür, dass man alles überstehen kann und eine wirklich schöne Erinnerung etwas wunderbar wichtiges ist.

Punkte:

Autor: Caren Berger

Zusatzmaterial:
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