Inhalt: Als bei einem Schusswechsel vier Polizisten des New Yorker Police Departments
getötet werden, wird Ray Tierney (Edward Norton)
auf den Fall angesetzt. Die Familie Tierney ist schon seit mehreren Generationen bei der Polizei von New York vertreten. Ray ist der jüngste Sohn der Familie. Als er in seinen Ermittlungen voranschreitet,
deckt er auf, dass sich einige Polizisten schmieren
lassen, darunter auch sein Bruder Francis (Noah Emmerich) und sein Schwager
Jimmy (Collin Farell). Als Ray auch noch seinen Kopf für die Sache hinhalten soll, muss er sich entscheiden, ob er sich für seine Familie opfern
will...
Kritik: Polizei-Stories sind wohl die beliebtesten Aufhänger,
die es seit Erfindung
des Actionkinos gibt und stets in den großen und kleinen Kinos vertreten. Zuletzt
durften wir Al Pacino und Robert DeNiro gemeinsam
vor der Kamera beim Lösen eines verzwickten Falles bewundern und jetzt sind Edward Norten, Collin Farell, Noah Emmerich und John Voigt dran, uns mit Korruption
und Gewissensentscheidungen
zu unterhalten. Thematisiert wird eigentlich
immer der Missbrauch von Macht, zum Guten oder zum Schlechten. Kein Polizei-
Thriller kommt ohne die Überschreitung von Kompetenzen
und der Gerechtigkeit
aus, und das ist auch in Ordnung so. Jedoch hat es sich in den letzten zwei Jahren
eingebürgert, dass keine Geschichte mehr ohne einen
Story-Twist auskommen kann, der meist weder der Spannung noch der Logik der Erzählung zuträglich ist. Zum Glück macht hier der neue Film von Autor und Regisseur
Gavin O‘Connor einiges richtig: Keine vorhersehbaren
oder unlogischen Wendungen,
sondern eine gerade heraus spannende und überzeugende
Geschichte über Polizeiarbeit und Polizisten, die vom rechten Weg abgekommen
sind. Nicht sonderlich
modern, aber im Angesicht
der Ideenlosigkeit die zur Zeit im Genre umgeht, durchaus originell und erfrischend
alt.