Inhalt: Seit 1991 gibt es in den Townships von Kapstadt das Tanzprojekt
„Dance for all“. Der Name ist Programm und so werden inzwischen
rund 1000 Kinder im Rahmen des Projekts unterrichtet.
Gegründet wurde „Dance for all“ von Phyllis Spira
, einer weltweit bekannten Prima Ballerina und ihrem Mann Philip Boyd. Durch das harte Training lernen die Schüler
Disziplin und schaffen es teilweise sogar zu internationalem
Erfolg. „Dance for all“ gibt den Kindern Perspektiven, weckt in ihnen Träume und Ziele, die sie mit allem Einsatz erreichen möchten.
Kritik: Als Phyllis Spira im März 2008 starb hatte sie alle erreicht, was man im Bereich des Tanzens erreichen kann. Mit 16 Jahren wurde sie in der Londoner Royal School of Ballet aufgenommen und schon nach einigen wenigen Monaten war sie Mitglied der Royal Ballet Touring Company.
Als sie sich vom aktiven Tanzen zurückzog widmete sie sich ganz dem Projekt „Dance for all“, mit dem sie jungen Menschen
die Möglichkeit geben wollte ebenfalls erfolgreich in der Welt des Tanzens zu werden.
Die Schüler träumen von einer besseren Welt und haben
gleichzeitig unglaubliches Talent.
Die beiden Regisseurinnen Elena Bromund und Viviane Blumenschein möchten mit ihrem
Film „Dance for all“ einen Einblick in dieses äußerst interessante
und sinnvolle Projekt geben und das ist ihnen zweifelsohne
gelungen.
Sie begleiten dabei die jungen Tänzer Nqaba, Zandile und Theo, dem ersten männlichen Tänzer, der es durch seine Leidenschaft
geschafft hat einen Weg aus den Townships herauszufinden.
Ein wirklich sehr interessanter Film.