Inhalt: Chuck Ford (Adam
Sandler) und Larry
Allensworth (Kevin
James) könnten
verschiedener nicht
sein. Der eine ist der totale
Frauenheld und hat jede
Nacht am liebsten mindestens
eine Frau in seinem Bett und
der andere lebt als Witwer zusammen
mit seinen Kindern
und hat seit dem Tod seiner
Frau wenig Kontakt zu anderen
Frauen gesucht. Trotzdem
sind die beiden die besten
Freunde und arbeiten zusammen
als Feuerwehrmänner, die
ihr Leben füreinander opfern
würden, wenn es darauf ankäme.
Eines Tages bemerkt Larry,
dass seine Lebensversicherung
seine Kinder nur dann als Begünstigte
akzeptiert, wenn er
in einer eheähnlichen Beziehung
lebt. Die einzige Lösung,
die ihm für dieses Problem einfällt
ist, dass sich Chuck und er
als Pärchen ausgeben. In der
Gewissheit, dass nie jemand
etwas davon erfährt erfüllt ihm
Chuck diesen Wunsch. Doch
schon bald kommen die ersten
Probleme und ein übereifriger
Beamter möchte herausfinden
ob das mit der Beziehung der
beiden auch wirklich stimmt
oder nur ein Vorwand ist um
die Versicherung betrügen zu
können. Sehr schnell ist die
„Beziehung“ der beiden nicht
mehr geheim zu halten und das
verursacht ein ziemliches Chaos
im Leben des Duos...
Kritik: Schon als Doug Hefferman in der erfolgreichen TVSerie „King of Queens“ hat sich Kevin James eine große Fangemeinde erarbeitet. Spätestens seit seiner Rolle an der Seite von Will Smith in „Hitch – Der Date Doktor“ ist er auch ein wahrer Garant für gute Laune auf der Leinwand. Hier in „Chuck und Larry“ spielt er nun an der Seite von Adam Sandler und muss mit ihm zusammen ein Schwulenpärchen bilden, das eigentlich heterosexuell ist. Allein diese Konstellation ist schon höchst amüsant. In Verbindung mit dieser sehr ausgefallenen Story wird der Film zu einem echten Vergnügen. Sehr deutlich kann man auch die Handschrift von Comedy-Profi Tom Shadyac erkennen, der sich durch Filme wie „Bruce Almächtig“, „Ace Ventura – Ein tierischer Detektiv“ und „Der Dummschwätzer“ einen Namen gemacht hat. Sicherlich wird es den einen oder anderen geben, der sagen wird, dass man über Homosexuelle nicht lachen darf, doch diese werden hier keineswegs schlecht dargestellt. Der Film macht sich einzig und allein über die beiden Freunde lustig, die durch die Probleme des einen in eine sehr missliche Lage geraten sind, die immer größere Kreise zieht. Das ist keine Diskriminierung einer Bevölkerungsgruppe und somit vollkommen in Ordnung. Somit ist „Chuck & Larry“ eine durchaus gelungene Komödie.