Inhalt: Science- Fiction- Fans und Interessenten
von Zukunftsvisionen sind in letzter Zeit eher
enttäuscht worden, doch das soll sich nun
mit „Children of Men“ von Regisseur Alfonso
Cuaron ändern.
Im Jahr 2027 steht die Zivilisation vor einem
schier unlösbaren Problem: seit knapp 19 Jahren
wurde kein Baby mehr geboren, das bedeutet
das Ende der Menschheit. Chaos und
Anarchie regieren die Welt. England versucht
das Problem in den Griff zu bekommen, in dem
alle Flüchtlinge und Ausländer separiert werden.
Theo (Clive Owen) geht einem primitiven
Job nach, als seine ehemalige Geliebte Julia
(Julianne Moore) auftaucht und ihm um Transitpapiere
bittet. Schlagartig ändert sich seine
monotone Lebensgewohnheit. Die Papiere
sind notwendig um die letzte schwangere Frau
Kee (Claire-Hope Ashitey) sicher zu einem
Überlebensprojekt zu schleusen. Eine gefährliche
Reise durch Ghettos und Kriegsgebiete
beginnt.
Kritik: An sich eine fantastische und vor allem relativ
einzigartige Story- Idee, bei der die Umsetzung
an einigen Stellen jedoch zu Wünschen
übrig lässt. So wird zum Beispiel Theo teilweise
als unsterblich dargestellt, da jede Kugel an
ihm vorbei geht. Außerdem ist die These, dass
jeder Mensch vollkommen verrückt und zum
Mörder wird wenn keine Babys mehr geboren
werden doch recht weit hergeholt. Vor allem
da dieser Zustand ja dann von der Story her
bereits seit 19 Jahren angedauert hätte bis der
Film einsetzt.