Filmtest Oktober - Children of Men

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Inhalt:
Science- Fiction- Fans und Interessenten von Zukunftsvisionen sind in letzter Zeit eher enttäuscht worden, doch das soll sich nun mit „Children of Men“ von Regisseur Alfonso Cuaron ändern. Im Jahr 2027 steht die Zivilisation vor einem schier unlösbaren Problem: seit knapp 19 Jahren wurde kein Baby mehr geboren, das bedeutet das Ende der Menschheit. Chaos und Anarchie regieren die Welt. England versucht das Problem in den Griff zu bekommen, in dem alle Flüchtlinge und Ausländer separiert werden. Theo (Clive Owen) geht einem primitiven Job nach, als seine ehemalige Geliebte Julia (Julianne Moore) auftaucht und ihm um Transitpapiere bittet. Schlagartig ändert sich seine monotone Lebensgewohnheit. Die Papiere sind notwendig um die letzte schwangere Frau Kee (Claire-Hope Ashitey) sicher zu einem Überlebensprojekt zu schleusen. Eine gefährliche Reise durch Ghettos und Kriegsgebiete beginnt.

Kritik:
An sich eine fantastische und vor allem relativ einzigartige Story- Idee, bei der die Umsetzung an einigen Stellen jedoch zu Wünschen übrig lässt. So wird zum Beispiel Theo teilweise als unsterblich dargestellt, da jede Kugel an ihm vorbei geht. Außerdem ist die These, dass jeder Mensch vollkommen verrückt und zum Mörder wird wenn keine Babys mehr geboren werden doch recht weit hergeholt. Vor allem da dieser Zustand ja dann von der Story her bereits seit 19 Jahren angedauert hätte bis der Film einsetzt.

Punkte:

Autor: Friedrich Georg Streifeneder