Buchrezension - Zodiac

San Francisco 1968, ein grausamer Killer treibt sein Unwesen. Er mordet anscheinend wahllos, vorwiegend junge Paare. Dabei verliert er aber nie die Kontrolle und auch sonst geht er äußerst akribisch bei seinen Taten vor, das einzige was ihn antreibt, ist die pure Lust am Morden. In Schreiben an eine örtliche Zeitung schildert er seine Taten und kündigt weitere Morde an. Er gibt sich auch selbst einen Namen: Zodiac. Trotz seiner Briefe ist die Polizei jedoch nicht in der Lage die Verbrechen aufzuklären, auch die zahlreichen Indizien können nicht weiterhelfen. Dadurch wird Zodiac jedoch nur noch dreister, er meldet sich sogar telefonisch bei der Polizei und kündigt weitere Morde in noch kürzeren Zeitabständen an. Niemand scheint ihn aufhalten zu können. Nur ein Journalist wehrt sich gegen die Hilflosigkeit der Behörden und ermittelt auf eigene Faust. Dieser Journalist ist auch der Autor des Buches „Zodiac. Auf der Spur eines Serienkillers“ und schildert darin detailliert, was sich zur Zeit der Morde abspielte. Dabei veröffentlicht er auch einige, bisher unbekannte Fakten und sogar Briefe des Killers. Das Buch stets spannend und fesselnd, nur manchmal fällt der Stil etwas zu detaillverliebt aus und unwichtige Fakten über die Opfer scheinen nur aus Gründen der Melodramatik eingebaut worden zu sein. Ein höchst empfehlenswertes Kriminal-/Sachbuch, das Lust auf die Verfilmung macht.

Titel: Zodiac - Auf der Spur eines Serienkillers
Verlag: Heyne
Verfasser: Robert Graysmith
ISBN: 978-3-453-50035-8
Preis: 8,95

Autor: Fabian Ohrner