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Buchrezension - Das Parfum Es gibt nicht viele deutsche Romane, die das Kunststück vollbracht
haben, den großen Durchbruch auf internationaler Ebene
zu schaffen. Patrick Süskind’s „Das Parfum“ ist zweifelsfrei eines
dieser phantastischen Werke, dass sich seinen Ruhm auch ehrlich
verdient hat. Das größte Plus dieses 320 Seiten langen Buches
ist wahrscheinlich die Art und Weise wie Süskind die Dinge beschreibt,
vor allem die tausend verschiedenen Gerüche und deren
Zusammenstellung, diese werden so detailliert erläutert, dass man
sie fast schon durch die Seiten riechen kann. Auch der augenzwinkernde
Humor und der zuweilen einfließende Sarkasmus frischen
das Ganze immer wieder auf. Doch vor allem die äußerst
spannende Geschichte um den jungen Jean-Baptiste Grenouille,
der, ausgestattet mit der wahrscheinlich feinsten und besten Nase
Frankreichs, hinter das Geheimnis der Parfumherstellung gelangen
will, um das beste Parfum der Welt zu erstellen, aus Frauendüften
wohlgemerkt, denn die riechen ja bekanntlich am besten,
fesselt durchweg. Dass er dadurch zum Mörder wird macht das
Ganze nicht minder interessant. Gepaart mit dem frischen und lebendigen
Schreibstil wird „Das Parfum“ ein echtes Meisterwerk.
Kein Wunder also, wenn man beim Verschlingen dieser Lektüre alles
um sich herum vergisst und auch die Zeit wie im Flug vergeht.
Wer also das Buch noch nicht gelesen hat, könnte den Kinostart
der Verfilmung als Anlass nehmen, denn so überwältigend der
Film auch ist, an das Buch kommt er bei weitem nicht heran. Titel: Das Parfum Autor: Fabian Ohrner
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