Filmtest März - Brokeback Mountain

Direkt zu: Inhalt - Kritik - Punkte

Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 1961. Jack und Ennis sind auf der Suche nach einem Job um Geld zu verdienen. Sie finden schließlich eine Arbeit als Schafhirten auf dem Brokeback Mountain. Sehr schnell freunden sich die beiden während der Arbeit in der einsamen Prärie an. Aus der engen Freundschaft wird schnell etwas mit dem sie nicht gerechnet haben - die beiden verlieben sich ineinander und sind davon erst einmal absolut überwältigt. Sie trauen sich aufgrund der herrschenden Moralvorstellungen in Amerika allerdings nicht mit ihren Gefühlen an die Öffentlichkeit zu gehen. Sie heiraten sogar und führen eine scheinbar völlig normale Beziehung mit ihren Partnerinnen. In dieser Zeit können sie sich nur heimlich für kurze Augenblicke treffen und ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Doch irgendwann hält es Jack nicht mehr aus auf diese Weise zu Leben und zu Lieben und startet einen Versuch um eine normale Beziehung mit Ennis zu führen...

Kritik:
Regisseur Ang Lee hat mit „Brokeback Mountain“ einen sehr gelungenen Film abgedreht. Auch wenn der Film mit 134 Minuten relativ lang ist wird dieser nie langweilig. Es wird sehr gut klar gemacht wie schwer es Homosexuelle in dieser Zeit hatten, da diese damals nicht dazu stehen konnten ohne aus der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden. Um jeden Verdacht zu unterbinden heiraten beide sogar eine Frau und führen eine scheinbar normale Ehe bei der nicht einmal die jeweilige Ehefrau über das Doppelleben des Partners bescheid weiß. Dieser Film vermittelt sehr viele Botschaften in Bezug auf die Homosexualität die jedoch nie offensichtlich sind.

Punkte:

Autor: Daniel Fürg