Inhalt: Liv (Kate Hudson) und Emma (Anne Hathaway)
sind seit früher
Jugend die besten
Freundinnen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Während Liv als toughe Anwältin jeden Tag ihre Frau in einer Männerdomäne
steht, lässt sich Emma als gutherzige Lehrerin von ihren Kolleginnen immer wieder unterbuttern. Doch so verschieden ihre Charaktere
auch sein mögen, eines eint sie: der Traum von einer Hochzeit im Plaza Hotel, der dafür am meist gefragten New Yorker Adresse. Nach ihren fast zeitgleichen Verlobungen scheint der lang gehegte Traum zum Greifen nahe. Dank Marion (Candice Bergen),
einer schroffen, in der Branche aber einflussreichen Hochzeitsplanerin, können sich Liv und Emma jeweils einen der beliebten Juni-Termine
im Plaza sichern. Wegen eines administrativen Irrtums landen ihre Termine jedoch auf ein und demselben Tag! Nach dem fehlgeschlagenen Versuch eine dritte Braut davon
zu überzeugen, Tage zu tauschen, ist ganz klar: eine der beiden muss auf den Termin
im Plaza verzichten. Aber genau das stellt sich als harte Probe für ihre Freundschaft heraus. Keine der Beiden rückt von ihren Hochzeitsplänen
ab. Das Ganze artet in einen erbitterten Kampf um den schönsten Tag im Leben aus, bei dem sich die eigentlich
besten Freundinnen bösartig
sabotieren. Ihr Wissen um Schwächen und Gewohnheiten
der Anderen kommt ihnen dabei gerade recht.
Kritik: Endlich sehen wir Kate Hudson und Anne Hathaway gemeinsam auf der Leinwand. Das alleine wird schon viele Zuschauer ins Kino locken. Das hübsche Schauspieler-Duo wird um Candice Bergen, die bereits mit Emmy und Golden Globe
ausgezeichnet wurde und hier in der Rolle der Hochzeitsplanerin
zu sehen ist, hochkarätig ergänzt. In ihrem Produktionserstauftritt bleibt Kate Hudson dem Genre Komodie
treu, wirkt diesmal allerdings in einer Geschichte
über die Abgründe einer Frauenfreundschaft mit. BRIDE
WARS ist somit deutlich unromantischer als sonstige Hudson oder auch Hathaway-Filme. Die Handlung des Films wirkt ziemlich inszeniert und muss sich leider den Vorwurf der Vorhersehbarkeit gefallen lassen, wenngleich man über einige Szenen trotzdem gut und ausgiebig lachen kann. Der Film hat offensichtlich den Anspruch den Zuschauer zu unterhalten und das gelingt.
Man fühlt sich in Hollywood-
typischer Manier gut unterhalten. Nicht mehr und nicht weniger. Wer diesen Film besucht, erlebt eben einen
netten Abend ohne dabei die Gehirnzellen anstrengen zu müssen. Und manchmal braucht man genau das.