Wayne Hayes (Robert Redford) und seine Frau Eileen (Helen Mirren) leben das, was man den amerikanischen Traum nennt: Sie haben zwei Kinder großgezogen und ein erfolgreiches Geschäft aufgebaut. Doch die trügerische Idylle findet ein apruptes Ende, als Wayne von einem Unbekannten (Willem Dafoe) gekidnappt wird. Während er in einem unzugänglichen Wald festgehalten wird und Eileen alles tut, um von zu Hause aus ihren Ehemann zu retten, erhält das Versprechen "Bis dass der Tod euch scheidet" für beide eine ganz neue Bedeutung...
Für mich zählt Anatomie einer Entführung zur Kategorie der sich ewig hinziehenden Filme bei denen man das Gefühl hat, die aktuelle Szene kurz zuvor schon einmal gesehen zu haben. Teilweise konnte man sich schon vor der Szene denken was wohl als nächstes passieren könnte und ab und zu wünscht man sich, man wäre doch zu Hause geblieben und hätte sich das Eintrittsgeld gespart. Der Film bietet wenig Inhalt, Spannung geschweige denn Action oder Humor. Der Film hat einen langweiligen Ablauf in welchem man abwechselnd Frau des Entführten oder ihren Mann und den Entführer sieht. Zudem sollte sich Robert Redford zur Ruhe setzen und jüngeren Leuten diese Rolle geben. Womöglich hätte dieser Aspekt etwas mehr Action aufgebaut.
Der einzige positive Punkt den ich in diesem kitschigen Film sehe ist, dass er am Ende ein unerwartetes Ende bietet...