Filmtest Mai - American Dreamz

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Inhalt:
Im Film geht es um eine Art von American Idol. Martin Tweed, gespielt von Hugh Grant, sucht den nächsten Musikstar. Wie? Natürlich in Form einer Fernsehsendung. Zu Beginn begleitet man einen jungen Araber, der ursprünglich als Attentäter in die USA kommt. Warum? Weil er bei der TV-Show teilnehmen und im Finale den Gastjuror, welcher kein geringerer als der US-Präsident, dargestellt von Dennis Quaid, ist, per Bombe töten soll. Gepaart wird dieses Szenario noch mit der Beifügung einer Blondine à la Britney Spears, allerdings deutlich mehr in die Biestrichtung gehend und einem Juden. Weshalb? Natürlich aus Quotengründen.

Kritik:
An sich ein sehr anschaulicher Film, der einiges an satirischer Spitze und wunderbarem Wortwitz vereint. Von einer „vertrottelten“ Darstellung des US-Präsidenten, über die belustigende Sichtweise bezüglich reicher arabisch-stämmiger, in den USA lebenden, Jugendlichen, bis hin zu den Figuren des „Terroristen“ und des blonden „Pop“-Sternchens, wahrlich humorvoll. Einzig nicht begeisternd: Hugh Grant büßt in seiner Rolle all seinen sonst so gutmütigen, britischen und sympathischen Charme ein, was allerdings nicht ihm, sondern eindeutig der Filmfigur zuzuschreiben ist. Ein Werk, bei dem es sich sicher lohnt den Weg ins Kino anzutreten, aber wahrscheinlich nichts für eingefleischte Fans des Briten.

Punkte:

Autor: Sven März