Ein junger Mann sucht die Frau, die während des Zweiten Weltkriegs seinem jüdischen Großvater in der Ukraine das Leben gerettet hat.
Zunächst scheint es nur darum zu gehen, unter absolut bizarren Umständen die Fragmente einer Familiengeschichte zusammenzusetzen doch schon bald gewinnt die Reise durch eine Reihe bewegender Offenbarungen überraschend an Bedeutung: Wie wichtig ist es, die Erinnerung zu bewahren? Wie gefährlich können Geheimnisse sein? Wie geht man heute mit dem Holocaust um? Was bedeutet Freundschaft? Und was Liebe?
Hier hat man Anfangs das Gefühl in einer Komödie gelandet zu sein doch das ändert sich ungefähr bei der Hälfte des Filmes, da wird das Ganze nämlich richtig ernst - es geht um die Greuel des 2. Weltkrieges und die damit verbundenen Hinrichtungen der Juden. Es werden Zusammenhänge zwischen den Hauptpersonen aufgedeckt und dieser Teil des Filmes wurde sehr gefühlvoll verpackt. Elijah Wood, Eugene Hutz und Boris Leskin spielen absolut perfekt. Man findet daran eigentlich nichts Negatives. Aber auch der anfängliche amüsante Teil des Filmes ist sehr gelungen. Wenn ukrainische Lebensformen auf amerikanische Lebensformen treffen gibt es sehr viel zum Lachen. So kann es der Großvater zum Beispiel gar nicht fassen wie ein Mensch Vegetarier sein kann. Ein weiterer absoluter Pluspunkt ist ohne Frage der Soundtrack. Durch die, zum Land passenden, Melodien und Lieder wird man richtig mitgerissen.