Inhalt: Der bekennende Neonazi Adam findet sich
nach der Entlassung aus dem Gefängnis in
einer dänischen Kirchengemeinde wieder.
Dort wird er mit den unterschiedlichsten Charakteren
in Form des Alkoholikers und Sexualstraftäters
Gunnar, dem Tankstellenräuber
Khalid und dem höchst religiösen Pfarrer Ivan
konfrontiert, der aus reiner Nächstenliebe versucht
seine Schützlinge wieder auf den richtigen
Pfad zu lenken. Adams Ziel soll es sein
aus den im Garten wachsenden Äpfeln einen
Kuchen zu backen, was sich jedoch auf Grund
verschiedenster Plagen und letztendlich wegen
eines Blitzschlags als kompliziert erweist.
Mit der Zeit lernt Adam seine Bekanntschaften
besser kennen und kommt speziell bei Ivan zu
der Auffassung, dass seine Krankhafte Religiosität
zur Verdrängung seiner Vergangenheit
dient. Er setzt den Pfarrer auf sehr eigene
Weise mit seiner neuen Erkenntnis gegenüber,
um ihn wieder in die Realität zu holen.
Doch er war sich den drastischen folgen nicht
bewusst, denn nun bricht Ivans gesamtes
Weltbild zusammen. Er akzeptiert nun, dass
Gott ihn hasst und predigt nicht mehr, dass
alles schlechte auf der Welt, wie der Selbstmord
seiner Frau und die Behinderung seines
Sohnes, nur Versuchungen des Satans seien.
Nach diesem Tiefschlag verändert sich das
gesamte Klima der Gemeinde, wonach jeder
den für sich besten Weg in die Zukunft sucht.
Kritik: „Adams Äpfel“ ist allgemein betrachtet eine
Komödie, die jedoch das Publikum mit allen
erdenklichen Gefühlen konfrontiert. Das breite
Spektrum an Unterhaltung regt selbst den
skeptischsten Zuschauer zum Nachdenken an
und versetzt mitunter in eine komische, traurige
aber auch sarkastische Handlung und ist
deshalb so einzigartig. Der Film ist nicht einzuordnen
und verdient besondere Beachtung bei
der Umsetzung.